2006, „Farben des Lichts“, Dr. Bärbel Kopplin

Eine Welt im Gleichgewicht
Farbe und Raum in den Bildern von Gerdi Gutperle

 
»Es gibt immer ruhende Energien zu entdecken« – dieser Satz von Joseph Beuys könnte wie eine Headline über dem Werk von Gerdi Gutperle stehen. Vor etwa acht Jahren hat Gerdi Gutperle ihre künstlerischen Energien freigelegt und arbeitet seitdem mit großer Passion als Malerin. Trotz einer soliden Ausbildung in allen maltechnischen Belangen ist sie eigentlich Autodidaktin. Autodidaktin vor allem in dem Sinn, dass hier jemand seiner eigenen Idee, ja seiner inneren Vision folgt. Die Künstlerin selber vergleicht ihren Produktionsprozess mit dem »Sprudeln einer Quelle«. In der Tat hat die Künstlerin mit unermüdlicher Schaffenskraft in kurzer Zeit ein äußert vielgestaltiges und überraschend umfangreiches Werk geschaffen. Wer das Atelier der Künstlerin betritt, begreift sofort, dass hier mit Leidenschaft gearbeitet wird.

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