2008, „Ursprünge des Lebens“, Prof. David Galloway


Die gemalten Topografien von Gerdi Gutperle.

 
Die Werke von Gerdi Gutperle entstehen in einem Akt der Leidenschaft, der sich am besten mit dem Wort „furioso“ beschreiben lässt. In ihrer direkten, fast choreographischen Herangehensweise an die Kunst der Malerei nutzt sie praktisch jedes Werkzeug, das ihr zur Verfügung steht: Bürsten, Schwämme, Spachtel, Roller und Suppenkellen. Neben Fotografien, Computer-Ausdrucken, Acrylmalerei, Ölmalerei und Lasuren können ihre Arbeiten sogar Sand als Beimischung enthalten, was ihnen tastbare, reliefartige Oberflächen verleiht. Man könnte hier an eine Topographie der Malerei denken – vielleicht sogar an eine Art visuelle Archäologie, bei der das Gemälde selbst eine „Ausgrabungsstätte“ ist, deren Geheimnisse abwechselnd verborgen und ans Licht gebracht werden.

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